Der richtige Verschluss
Je nach Anwendung gibt es unterschiedliche Anforderungen für Verschlüsse. Erste Funktion ist die Abdichtung der Flasche. Wenn die Flasche aber unter Druck steht, muss dieser während des Öffnens abgebaut werden, ohne dass der Verschluss vom Gewinde „geschossen” wird. Dafür müssen Gewindeteil und Verschluss so genannte Ventslots haben. Für Flaschen unter Druck oder mit Vakuum ist ein zweiteiliger Verschluss mit Dichtungsring zu bevorzugen. Für druckfreie Flaschen kann eine Innendichtung mit einem einteiligen Verschluss ausreichen.
Bei aseptisch gefüllter Verpackung bedeutet die Kappensterilisation zusätzlichen Aufwand. Dieser kann vermieden werden, wenn während des Aseptikvorgangs die Mündung mit einer Aluscheibe versiegelt wird. Damit reicht die Aseptikanforderung an einen einfachen Verschluss aus. Die Auswahl der Mündungsgröße wird durch die Viskosität des Füllgutes und die Anwendung durch den Endverbraucher bestimmt. Ein hoher Aufwand für die Flaschenbarriere ist nur dann sinnvoll, wenn auch der Verschluss mit einer gut funktionierenden Barriere ausgestattet ist. Ansonsten ist der Verschluss für mehr als 50 Prozent der Permeationsverluste verantwortlich.




